01/04/10
Seit fast einem Jahr ruht nun dieser Blog. Aus diesem Grund, werde ich jetzt ganz offiziell seinen Nachruf aussprechen.
Es ist viel passiert in den letzten Jahren. 2008 habe ich erfolgreich mein Studium in Zürich beendet und bin im Mai 2009 wieder nach Leipzig gezogen. Hier arbeitet ich jetzt als selbstständige Interaction Designerin unter dem Namen PAKA. Im September 2009 habe ich mein DJ-Dasein an den Nagel gehängt… und verbringe nun meine Freizeit mit Grünzeug & Nähmaschinen.
An dieser Stelle wird in Zukunft etwas Neues entstehen… ich lass mich selbst noch überraschen, welche von den vielen Ideen sich durchboxen kann. In diesem Sinne… “Stay tuned” .
14/05/09

Das Leipziger Label Phantomnoise Records ist zu Gast beim *frequenzcafé.
Vertreten durch MAK und OG TRONIC.
Die beiden werfen heute Abend alle Karten auf den Tisch, um sie neu zu mischen. Electronica und Hörspielschnippsel treffen auf merkwürdige Soundscapes. Alles umhüllt einen wie feiner Tüll. Und wie das so ist mit feinem Stoff, muss der unter die Leute. Zwei Mixe von OG TRONIC und MAK erschienen bereits auf Nasdia Recordings. Da es nicht aber ganz einfach ist, an eine der 300 Exemplare noch heranzukommen, wird im *frequenzcafé die Technik verkabelt, die Fenster aufgerissen und Klang collagiert.
*frequenzcafé
Café Paris Syndrom
Karl-Tauchnitz-Straße 9-11
D-04107 Leipzig
12/10/08

Im Rahmen des MachtMusik Festivals 2008 hat das FZML beschlossen Ihre Webseite mit der Presseseite zu-sammenzulegen. Die Herausforderung für mich war zum einen das Redesign und zum anderen der Wechsel von Flash zu HMTL. Die Neue Version basiert auf dem CMS Redaxo, das eine einfache Administration der Daten ermöglicht. Das Layout ist an die Corporate Identity des Vereins angelehnt und soll durch das minimalistische Auftreten den Bildern und Inhalten mehr Freiraum geben.
Die Webseite ist seit August 2008 online und kann über www.fzml.de erreicht werden.
29/07/08
Die interaktive Installation von Monika Codourey beschäftigt sich mit dem Verhalten von Reisenden auf Flughäfen. Dabei soll überprüft werden wie viel Aufschluss die biometrischen Daten über die Herkunft und das Reiseverhalten einer Person geben. Mit Hilfe eines Formulars kann sich jeder Ausstellungs- oder Onlinebesucher anonym registrieren lassen und an der Studie teilnehmen.
Monika Codourey und ich (Mary-Anne Kockel) haben in einem Monat die Webseite für die Ausstellung in Singapur umgesetzt. Das Grundgerüst der Webseite war bereits vorhanden. Mein Teil lag vor allem in der Gestaltung und Umsetzung des Formulars, der Statistiken und der persönliche Datenkarten. Eine Herausforderung war vor allem das Integrieren einer Webcam mit der via Flash Fotos geschossen und gespeichert werden können.
Die Installation ist derzeit live in Singapur oder online unter www.mobile-identities.info zu sehen.
08/06/08

Der Komponist Thomas Christoph Heyde hat mich beauftragt eine Webseite für Ihn zu gestalten, umzusetzen und ins Internet zu stellen. Das Layout basiert auf einem Notenblatt mit Partitur und dem Farbklima der alten Webseite. Die Programmierung wurde mit Wordpress sowie diversen Plugins umgesetzt und entsprechend erweitert.
Die Webseite kann unter www.tchey.de angesehen werden.
27/05/08
Im letzen und auf die Zeit nach dem Studium vorbereitenden ZHDK-Modul ging es darum ein fiktiven Antrag für den Master einer Designforschungs-frage zu schreiben. Peter Gassner und ich [Mary-Anne Kockel] haben uns die Frage “Wie wirkt sich elektronisches interaktives Spielzeug in entwick-lungspsychologischer Hinsicht auf das Lernverhalten von Kindern aus?” gestellt und versucht einen möglichst realistischen Antrag zu verfassen. Das Resultat ist nach dem Feedback des begleitenden Dozenten wohl sehr gut und könnte in der Realität eine Genehmigung des Forschungsprojekts bewirken. Die Arbeit steht als PDF zum lesen zur Verfügung.
25/05/08

Das Label Phantomnoise Records von Alexander Dreyhaupt a.k.a alexdee wird 10 Jahre alt. Zu diesem Ereignis gibt es neue Aufkleber. Die 74×105 mm grossen schwarz-weiss Aufkleber und ein Plakat wurden vom Labelchef in Auftrag gegeben und von mir [Mary-Anne Kockel] gestaltet. Wer einen Schub haben möchte kann sich bei mir oder alexdee melden.
07/04/08


In meinem letzten Gestaltungsmodul an der ZHdK ging es um den Raum aus architektonischer Sicht, um Lichtwirkung, Wegführung und Materialeinfluss. Mit drei analytischen Arbeiten haben wir uns der Thematik genähert und in einem selbstbe-stimmten Bereich vertieft. Die erste Analyse ist eine Fotostrecke, die zu einem beidseitig bedrucktem Leporello gebunden, die Eindrücke der Seewürfel am Zürchersee reflektiert und Materialien, Wirkungen und Strukturen bildlich festhält. Das Bildkonzept spielt mit den gegenüber-liegenden Seiten, die jeweils Panorama und Detailaufnahmen vom gleichen Ort gegenüberstellt. Ausserdem bilden zwei Panoramafotos nebeneinander einen Wechsel der Ebenen des Geländes, die durch Treppen verdeutlicht werden. Die Detailbilder sind auf den Wechsel und das Spiel der Materialien zu- und untereinander ausgelegt. Die beiden Leporelloseiten (Aussen, Innen) sind gedruckt, gefaltet und geklebt.
Die zweite Vertiefung in die Thematik erfolgt durch eine Architekturbe-schreibung des Vorlesungshörsaal von Gigon und Guyer an der Universität Zürich. Die Auffälligkeiten sind bildlich festgehalten und der Essay gibt Aufschluss über die Wirkung der Materialien, des Lichtes und der Wände. Das Dokument besteht aus zwei Seiten, eine mit dem Deckblatt und den Bildern zum Aufklappen und die zweite mit dem Text, der in die “Mappe” eingelegt wird.
Die dritte und letzte Arbeit beschäftigt sich mit interaktiven Lichtpartituren als freistehende Installation oder auf Häuserfassaden. Im Detail geht es um die Art der Interaktion, also die Eingabe und Ausgabe von Information sowie die Aufhebung der eigentlichen Gebäudeform durch dynamisch-interaktive Lichtinstallationen. In dem tonlosen Video werden sechs Beispiele gezeigt, die je einen anderen Schwerpunkt haben. Die eigentliche Analyse ist in textlicher Form nachvollziehbar.
Die Originalarbeiten können jeweils über die verlinkten Dokumente angesehen werden.
26/03/08
In dem interdisziplinären Modul “Style Bastards” an der ZHdK ging es darum, eine Tasche für die Cumulus Conference 2008 zu entwickeln. Die Anforderungen waren, dass mindestens mehrere A4-Broschüren und diverse Souvenirs in die Tasche passen. Tanja Haller, Maija Savolainen und ich [Mary-Anne Kockel] haben eine faltbare Papiertasche für 3 Grössen entworfen.
Im Inneren der Tasche ist ein Aufdruck eines Zürcher Ortes, der mit Hilfe eines Faltspiels erkundet werden kann. Zusätzlich gibt es einen in Form der Schweizer Alpen gefalteten Badge mit dem Namen des Teilnehmers. Neben der eigentlichen Entwicklung eines Prototyps hatten wir noch die Aufgabe einen Kostenvoranschlag für die Produktion von 200 Stück einzuholen.
Die Präsentation des Prototyps kann als Pdf-Dokument angesehen werden, ebenso wie der Kostenvoranschlag inklusive Konzeption und der A3-Druckbogen für das Innenleben der Tasche.
12/03/08

Diese Arbeit ist im Rahmen eines Wettbewerbs für Brüssel entstanden. Die Aufgabe war es einen von drei vorgegebene Plätzen zu analysieren und durch ein *Möbel* aufzuwerten. Mark Offermann und ich (Mary-Anne Kockel) haben uns den Platz „Putterie“ ausgesucht, weil dieser durch den unterirdischen Hauptbahnhof sehr stark frequentiert ist, allerdings optisch seiner Bedeutung für die Stadt Brüssel nicht gerecht wird.
Mit Hilfe von 10 farbigen 2 Meter hohen Plexiglasscheiben soll der Weg vom unterirdischen Bahnhof zur Innenstadt hervorgehoben werden. Dabei sind die Scheiben versetzt angeordnet und bilden beim Sonnen-einfall verschieden farbige Schatten. Diese variieren je nach Tageszeit und verleihen dem Durchgang eine gewisse Prägnanz. Jedes Plexiglas besitzt einen vollflächigen Grossbuch-staben, die zusammengefasst *BRUXELLES»* ergeben.
Zum einen dient diese Installation als Wegweiser zur Innenstadt und zum anderen als Willkommensgruss. Die Farben der Scheiben sind den EU-Flaggen-Farben, die prozentual am häufigsten vorkommen, entnommen und spiegeln so die mehrfache Bedeutung von Brüssel als Hauptstadt Belgiens und der EU wieder.
Für weitere Informationen kann zu einen der Projektplan, die Projektbeschreibung, das Resume, einige ausgewählte Fotos und ein Stimmungsvideo angesehen werden.