29/07/08

mobileidentity.jpgDie interaktive Installation von Monika Codourey beschäftigt sich mit dem Verhalten von Reisenden auf Flughäfen. Dabei soll überprüft werden wie viel Aufschluss die biometrischen Daten über die Herkunft und das Reiseverhalten einer Person geben. Mit Hilfe eines Formulars kann sich jeder Ausstellungs- oder Onlinebesucher anonym registrieren lassen und an der Studie teilnehmen.

Monika Codourey und ich (Mary-Anne Kockel) haben in einem Monat die Webseite für die Ausstellung in Singapur umgesetzt. Das Grundgerüst der Webseite war bereits vorhanden. Mein Teil lag vor allem in der Gestaltung und Umsetzung des Formulars, der Statistiken und der persönliche Datenkarten. Eine Herausforderung war vor allem das Integrieren einer Webcam mit der via Flash Fotos geschossen und gespeichert werden können.

Die Installation ist derzeit live in Singapur oder online unter www.mobile-identities.info zu sehen.



12/03/08

ode-a-la-couleur-2.jpgode-a-la-couleur-1.jpgDiese Arbeit ist im Rahmen eines Wettbewerbs für Brüssel entstanden. Die Aufgabe war es einen von drei vorgegebene Plätzen zu analysieren und durch ein *Möbel* aufzuwerten. Mark Offermann und ich (Mary-Anne Kockel) haben uns den Platz „Putterie“ ausgesucht, weil dieser durch den unterirdischen Hauptbahnhof sehr stark frequentiert ist, allerdings optisch seiner Bedeutung für die Stadt Brüssel nicht gerecht wird.

Mit Hilfe von 10 farbigen 2 Meter hohen Plexiglasscheiben soll der Weg vom unterirdischen Bahnhof zur Innenstadt hervorgehoben werden. Dabei sind die Scheiben versetzt angeordnet und bilden beim Sonnen-einfall verschieden farbige Schatten. Diese variieren je nach Tageszeit und verleihen dem Durchgang eine gewisse Prägnanz. Jedes Plexiglas besitzt einen vollflächigen Grossbuch-staben, die zusammengefasst *BRUXELLES»* ergeben.


Zum einen dient diese Installation als Wegweiser zur Innenstadt und zum anderen als Willkommensgruss. Die Farben der Scheiben sind den EU-Flaggen-Farben, die prozentual am häufigsten vorkommen, entnommen und spiegeln so die mehrfache Bedeutung von Brüssel als Hauptstadt Belgiens und der EU wieder.

Für weitere Informationen kann zu einen der Projektplan, die Projektbeschreibung, das Resume, einige ausgewählte Fotos und ein Stimmungsvideo angesehen werden.



25/11/07

Wir, Marlen Elsener, Ana Zumbühl, Muriel Weber, Dinda Reumer, Theres Indermaur und Mary-Anne Kockel starten ab Dezember 2007 ein interdisziplinäres Raumprojekt, vertreten durch die Designrichtungen Style&Design, Produktdesign, Scenographical Design und Interaction Design.

Unser Ziel ist es, innerhalb der kommenden Monate ein Raumkonzept zu erarbeiten, für das keine Grenzen gesetzt sind.

Im Zeitraum von Dezember bis August wollen wir den Raum für Projekte jeglicher Art öffnen und publik machen. Der Raum kann in dieser Zeit für Ausstellungen, Vorlesungen, Workshops, Theateraufführungen, Lesungen und für Privatanlässe genutzt werden.

anelsa

Die Einweihung des Projekts »AN ELSA« findet am 30. November 2007 ab 20 Uhr an der Anwandstrasse 68 in Zürich statt. Für das musikalische Begleitprogramm wird natürlich DJ mak sorgen.

Weitere Informationen gibt es per E-Mail nachricht@anelsa.ch oder auf der Webseite www.anelsa.ch.


04/10/07

Encoding Space IIDie Aufgabe in dem HGKZ-Modul bestand darin, eine selbstgewählte Kurzgeschichte nicht linear erfahrbar zu machen. Ich habe mich für »Saisonarbeiter« von Benjamin von Stuckrad-Barre entschieden. Die Erzählung befasst sich mit einem Studenten, der mittels diverser Studentenjobs versucht sich einen »Kultururlaub« zu erarbeiten. Die Idee war es den Prozess des entlohnten Arbeitens bewusst aufzuzeigen und die Bezahlung in eine andere Form zu bringen. Auf diese Weise ist eine Installation entstanden, die zum einen aus einem Videoclip und zum anderen aus drei Interfaces besteht. Der Film wird extrem langsam, grob verpixelt und schwarz-weiss abgespielt. Die Aufgabe ist über die 3 verschiedenen Interfaces den Videoclip zur richtigen Geschwindigkeit, Auflösung und Helligkeit zu transformieren. Ist der »Saisonarbeiter« zu langsam oder macht er eine pause, laufen die Parameter wieder rückwärts und der Film muss sich doppelt so hart erarbeitet werden.

Leider gibt es keine Videoaufnahme von der Installation, aber dafür eine ausführliche Dokumentation und einen Projektblog.



02/06/07

zhdk

In dem Interdisziplinär-Modul der ZHdK war es die Aufgabe sich mit der Thematik Euro 08 und dem Slogan »Impossible is Nothing« auseinanderzusetzen. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht die Zürcher Hochschule der Künste zum Event der Fussballeuropameisterschaft 2008 in ein Hotel zuverwandeln. Ziel wäre es 11 Designstudenten aus jedem Teilnahmeland einzuladen und einen Designwettkampf unter allen beteiligten Ländern auszutragen.

Für die Illustration unserer Idee haben wir einen Videoclip, eine Webseite und eine Live-Reportage vom schweizer Kulturplatz in Audioform produziert.


26/11/06

KaffeemuehleDie Aufgabe in diesem Modul war einem nicht elektrifizierten Objekt Leben einzuhauchen. Dieses sollte auf sensorische Reize reagieren, einen aktiven Platz in seiner Umwelt einnehmen und eine Kommunikation eröffnen. Das Ergebnis sollte eine Umkonnotation des herkömmlichen Gebrauchs eines Alltagsgegenstandes sein.

Unsere Gruppe hat sich für eine alte Kaffeemühle entschieden, die einen mürrischen, kantigen Charakter hat, wenn die falsch benutzt wird. Geht man aber sehr würdevoll mit ihr um, kommt die umgängliche und gemütliche Seite zum Vorschein.

Zur Funktionsweise: Von sich aus strahlt die Kaffeemühle ein weisses pulsierendes Licht aus ihrer oberen Öffnung aus. Kommt man mit der Hand in die Nähe der Kaffeemühle, bewegt sich der Griff automatisch zur Hand. Beim Berühren des Griffs fängt dieser an sich selbstständig zu drehen und das pulsierende Licht wird zum strahlenden statischen Licht. Die Kaffeemühle gibt so die Drehgeschwindigkeit vor. Allerdings muss immer der Kontakt von Griff und Hand bestehen. Wird die Hand weggenommen, bleibt der Griff stehen.

Wenn der Griff zu schnell oder langsam gedreht wird, also wenn die vorgegebene Geschwindigkeit der Kaffeemühle verändert wird, blockiert die Kaffeemühle. Der Griff kann nicht mehr gedreht werden und aus der Öffnung oben und der Klappe unten strahlt ein rotes Licht. Die Mühle ist sauer. Damit sich die Kaffeemühle wieder beruhigt, muss sie eine Weile in Ruhe gelassen werden, bis das Licht wieder weiss pulsiert.

Für die Umsetzung haben wir 5 Lichtsensoren, 1 QProx (Berührungssensor), 3 LEDs, 1 Motor und ein Potentiometer benötigt. Die Elektronik wurde mit dem DaKa-Board und MAX/MSP programmiert und gesteuert.

In der Projektdokumentation sind weitere Details, Konzepte, Bilder und die Geschichte von Signora Mocca (Kaffeemühle) enthalten.

Des weiteren können hier noch ein paar kleine Dokumentationsfilme zum Projekt angesehen werden.

Motor
Lebenszeichen
Sensorentest
Installation
Präsentation


30/06/06

iad karteFür die IAD Diplomausstellung 2006 sollte unser Semester eine Bar für die Eröffnung am 30.06. organisieren. Nick und ich waren die Hauptverantwortlichen. Nach einigen Auseinandersetzungen mit Studienkollegen, gab es am Ende doch noch eine coole Bar mit grossartigen Barkeepern. Leider konnten wir aus finanziellen Gründen keine wirklich interaktive Bar machen. So habe ich die idee gehabt, wenigstens eine bewegte Karte zu erstellen. Da die zeit knapp war und noch viele Module aufmerksamkeit verlangten, haben Nick und ich ein kleines Video gedreht.

Anschliessen habe ich die Sequenzen in Flash arrangiert und die Preise eingefügt. Über den Beamer, war von dem schwarz im hintergrund nichts mehr zu sehen und man hat nur die 4 einzelnen Videofilme wahrgenommen. [Karte anschauen]


25/05/06

sommernachtstraumFür das Theaterstück *Ein Sommernachtstraum* von Michi Rüegg haben Richard Fulton [Architektur, Scenographical Design], Verena Kälin [Illustration], Martin Friedlin [Grafik Design] und ich ein interactives Bühnenbild entwickelt. Die Gestaltung stammt von Martin, die Illustrationen plus Videos von Verena, die Komposition und Umsetzung von Richard und mir.

sommernachtstraum interfaceDie Bilder und Videos wurden ins Flash importiert. Anschliessend habe ich ein Skript geschrieben, mit dem man per Tastenklick die einzelnen Szenen ansteuern kann. Zusätzlich gibt es Filter und Effekte, die an- und ausgeschalten werden können. So konnte je nach belieben, das Bühnenbild an Stimmungen und Emotionen angepasst werden. [Bühnenbild anschauen]. Ich bitte um Geduld, da das Flash 40 MB gross ist und keinen Preloader besitzt.

Das Theaterstück lief vom 25.05.06 bis 04.06.06 im Theater Rigiblick in Zürich.