Die Aufgabe in diesem Modul war einem nicht elektrifizierten Objekt Leben einzuhauchen. Dieses sollte auf sensorische Reize reagieren, einen aktiven Platz in seiner Umwelt einnehmen und eine Kommunikation eröffnen. Das Ergebnis sollte eine Umkonnotation des herkömmlichen Gebrauchs eines Alltagsgegenstandes sein.
Unsere Gruppe hat sich für eine alte Kaffeemühle entschieden, die einen mürrischen, kantigen Charakter hat, wenn die falsch benutzt wird. Geht man aber sehr würdevoll mit ihr um, kommt die umgängliche und gemütliche Seite zum Vorschein.
Zur Funktionsweise: Von sich aus strahlt die Kaffeemühle ein weisses pulsierendes Licht aus ihrer oberen Öffnung aus. Kommt man mit der Hand in die Nähe der Kaffeemühle, bewegt sich der Griff automatisch zur Hand. Beim Berühren des Griffs fängt dieser an sich selbstständig zu drehen und das pulsierende Licht wird zum strahlenden statischen Licht. Die Kaffeemühle gibt so die Drehgeschwindigkeit vor. Allerdings muss immer der Kontakt von Griff und Hand bestehen. Wird die Hand weggenommen, bleibt der Griff stehen.
Wenn der Griff zu schnell oder langsam gedreht wird, also wenn die vorgegebene Geschwindigkeit der Kaffeemühle verändert wird, blockiert die Kaffeemühle. Der Griff kann nicht mehr gedreht werden und aus der Öffnung oben und der Klappe unten strahlt ein rotes Licht. Die Mühle ist sauer. Damit sich die Kaffeemühle wieder beruhigt, muss sie eine Weile in Ruhe gelassen werden, bis das Licht wieder weiss pulsiert.
Für die Umsetzung haben wir 5 Lichtsensoren, 1 QProx (Berührungssensor), 3 LEDs, 1 Motor und ein Potentiometer benötigt. Die Elektronik wurde mit dem DaKa-Board und MAX/MSP programmiert und gesteuert.
In der Projektdokumentation sind weitere Details, Konzepte, Bilder und die Geschichte von Signora Mocca (Kaffeemühle) enthalten.
Des weiteren können hier noch ein paar kleine Dokumentationsfilme zum Projekt angesehen werden.
Motor
Lebenszeichen
Sensorentest
Installation
Präsentation