06/12/07
Das ZHDK-Modul fand im Rahmen des Forschungsprojekts »Replay« der ETH Zürich statt. Wir hatten die Aufgabe eine Interface zu entwickeln, mit dem aufgezeichnete Vorlesungen darge-stellt, gesucht, gefiltert, gespeichert, getaggt und abgespielt werden können. Dafür mussten wir uns auf einen Schwerpunkt festlegen und diesen in Form einer Studie bearbeiten.
Nicolas Büchi und ich (Mary-Anne Kockel) haben uns mit der Frage beschäftigt, wie ein Student das System verwenden kann, um aktuelle Vorlesungen auf- bzw. nachzuarbeiten. Dafür wird eine Vorlesungsübersicht mit den Zeitintervallen Tag, Woche, Monat und Semester zur Verfügung gestellt, die zusätzlich nach Department, Sudiengang und Stufe gefiltert werden kann. Alle für den Studenten interessanten Vorlesungen können in einem Warenkorb »MyReplay« gespeichert werden.
Das entstandene Interface kann als Workflow oder detaillierter beschrieben als PDF-Dokumentation angesehen werden. Die Funktionalität der Dropzone »MyReplay« ist als flashbasiertes Interaktionsmodell verfügbar.
09/11/07
In dem Modul »Getting Real« der ZHDK (früher HGKZ) hatten wir die Aufgabe ein Multi-User-Online-Spiel zu entwickeln, das nach 3 Wochen Teamarbeit »Wirklichkeit« wird und für die ganze Welt zur Verfügung steht. Unsere Gruppe wollte ein lustiges Spiel, das sich sowohl konzpet- als auch designmässig an einem Brettspiel orientiert, kreieren. Überzeugt euch selbst, ob zu Zweit, zu Dritt oder zu Viert…
» Mögen die Spiele beginnen.
18/05/07
Das HGKZ-Modul beschäftigt sich mit der interaktiven Darstellung von dynamischen Informationen. In Kooperation mit der Universität Zürich Institut für Informatik wird anhand eines bestehenden Software-Analyse-Werkzeugs eine Visualisierung entwickelt.
Um ein bestehendes System zu visualisieren, müssen die Struktur, der Aufbau und die Abhängigkeiten definiert werden. Eine Software setzt sich aus einer bestimmten Anzahl von Subsystemen zusammen. Diese bestehen aus Packages mit verschiedenen Klassen, die durch entsprechende Aufrufe [Calls] miteinander kommunizieren. Jede Klasse verfügt über einem Konstruktor, einer Vielzahl von Methoden [Funktionen] und Variablen.
Ein Softwaresystem besteht aus verschiedenen Metriken, die meistens durch Zahlenwerte repräsentiert werden und Auskunft über eine Klasse geben. Es gibt fünf verschieden Metriken. Die SIZE [Grösse] gibt Auskunft über die Anzahl der Quellcodezeilen [Lines of Code]. Die COMPLEXITY [Komplexität] sagt aus, wie verschachtelt ein Quellcode ist. Je nach Komplexität lässt sich die Fehleranfälligkeit einer Klasse ablesen. Ausserdem legt die Metrik REPORT den Fokus auf bereits aufgetretene Fehler. Die Metrik DEVELOPER [Entwickler] zeigt die Anzahl der beteiligten Entwickler und die Metrik CALLS die Aufrufe der Klassen untereinander.
Nach der Entwicklung eines 2D Modells wurde der Prototyp in Flash MX umgesetzt, der die dynamischen Daten aus einem XML ausliest. Beim Starten des Prototypen werden alle Packages und Klassen initialisiert und auf der Bühne so skaliert, dass das gesamte System zu sehen ist. Die Packages sind alphabetisch untereinander und die Klassen alphabetisch nebeneinander angeordnet. Neben dem System gibt es eine Legende, die Aufschluss über die Farbverteilung gibt.
Eine Klasse besteht aus den Lines of Code in der Höhe, der Komplexität in der Breite, den Entwicklern oberhalb und den Versionen auf der linken Seite. Beim Rollover über eine Klasse ist der Name zu erkennen, ebenso wie die Calls, Parents und Children.
Es gibt verschieden Möglichkeiten für die Navigation innerhalb des Prototypen. Mit der Taste Q kann in einen Ausschnitt gezoomt und mit A wird wieder zurückgezoomt werden. D ermöglicht ein Verschieben der Ansicht mit der Maus und die Taste C aktiviert den Controller für die Anzeige einzelner Metriken. Je nach Metrik ändern sich die Farben und die Legende.
Für weitere Informationen kann zum einen die Flash-Applikation ausprobiert oder zum anderen die Dokumentation gelesen werden.
30/06/06
Für die IAD Diplomausstellung 2006 sollte unser Semester eine Bar für die Eröffnung am 30.06. organisieren. Nick und ich waren die Hauptverantwortlichen. Nach einigen Auseinandersetzungen mit Studienkollegen, gab es am Ende doch noch eine coole Bar mit grossartigen Barkeepern. Leider konnten wir aus finanziellen Gründen keine wirklich interaktive Bar machen. So habe ich die idee gehabt, wenigstens eine bewegte Karte zu erstellen. Da die zeit knapp war und noch viele Module aufmerksamkeit verlangten, haben Nick und ich ein kleines Video gedreht.
Anschliessen habe ich die Sequenzen in Flash arrangiert und die Preise eingefügt. Über den Beamer, war von dem schwarz im hintergrund nichts mehr zu sehen und man hat nur die 4 einzelnen Videofilme wahrgenommen. [Karte anschauen]
01/06/06
Mit dieser Flash Webseite habe ich versucht, eine Art Online Portfolio zu erstellen. Das Design habe ich in einem Gestaltungsmodul an der HGKZ gemacht. Die Umsetzung erfolgte in Flash und XML. Leider gibt es die Seite momentan nur in einer Beta Version. D.h., die Links können teilweise nicht geklickt werden, die Inhalte sind noch nicht vollständig und die Bilder fehlen sowieso. Also bitte noch etwas gedult…
25/05/06
Für das Theaterstück *Ein Sommernachtstraum* von Michi Rüegg haben Richard Fulton [Architektur, Scenographical Design], Verena Kälin [Illustration], Martin Friedlin [Grafik Design] und ich ein interactives Bühnenbild entwickelt. Die Gestaltung stammt von Martin, die Illustrationen plus Videos von Verena, die Komposition und Umsetzung von Richard und mir.
Die Bilder und Videos wurden ins Flash importiert. Anschliessend habe ich ein Skript geschrieben, mit dem man per Tastenklick die einzelnen Szenen ansteuern kann. Zusätzlich gibt es Filter und Effekte, die an- und ausgeschalten werden können. So konnte je nach belieben, das Bühnenbild an Stimmungen und Emotionen angepasst werden. [Bühnenbild anschauen]. Ich bitte um Geduld, da das Flash 40 MB gross ist und keinen Preloader besitzt.
Das Theaterstück lief vom 25.05.06 bis 04.06.06 im Theater Rigiblick in Zürich.
22/02/06
Wir sollten ein Radiolarium analysieren und den Aufbau sowie dessen Bestandteile abstrahieren [Dokumentation]. Aus den Abstraktionen wurde ein neues Radiolarium erstellt, dass anschliessend animiert wurde.
01/01/06
Das FZML - Forum Zeitgenössischer Musik Leipzig ist ein gemeinnütziger Verein, der 1990 von Mitgliedern des Ensembles für Avantgarde-Musik gegründet wurde. Es veranstaltet neben zahlreichen Konzerten auch Festivals, die vor allem neueste künstlerische Produktionen präsentieren und sowohl Szenisches als auch Intermediales einbeziehen. Der Vorsitzende Thomas Christoph Heyde ist an mich herangetreten, weil er eine interaktive Flash-Webseite für das Forum haben wollte.
Zusammen mit der Grafikerin und HGB-Studentin Simone Müller haben wir das Projekt umgesetzt. Die Gestaltung ist aus ihrer Hand und die Umsetzung in Flash aus meiner. So ist eine sehr umfangreiche Webseite mit Veranstaltungskalender, Künstlerdatenbank, Musikarchiv, Notenkatalog und Newsletter entstanden.
Damit die Inhalte immer aktuell bleiben, basiert das gesammte System auf einer XML-struktur, in der die Texte, Bild- und Audiodateien gespeichert sind. Das Flash liesst aus diesen XML-Dateien aus und stellt die Inhalte auf der Webseite dar. So brauchen wir bei inhaltlichen Änderungen nur das XML ändern und nicht das gesamte Flash.
Die Webseite ist seit Dezember 2005 erreichbar.